© Elke und Ingo Riecken

    De frie Bogenscheter

Dr. Ingo Riecken

De frie Bogenscheter

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22869 Schenefeld

Deutschland

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Olympicrecurve-/Compoundbogen

Den Olympicrecurve- und den Compounbogen gibt es nicht im TBVD. Diese Bogenarten werden im DSB (Deutscher Schützenbund) oder DBSV (Deutscher Bogensport Verband) oder DFBV (Deutscher Feldbogen Verband) geführt.

Der Oplympicrecurve ist ein Recurvebogen aus beliebigem Material. Zur Ausrüstung des Bogens gehört ein Visier, ein Stabilisator und eine Auszugskontrolle, die Klicker genannt wird. Dieser Bogen wird meist mit Carbon- oder Alupfeilen geschossen. Die Sehne wird mediterran gegriffen. Diese Bogen-Klasse wird ausschließlich auf Scheiben geschossen. Wettkämpfe werden in der Halle über einer Distanz von 18m oder manchmal auch 25m geschossen; im Freiem beträgt die Distanz 70m.

Diese Bogen-Klasse ist eine Olympische Disziplin.

Wird der Recurvebogen ohne Visier, Stabilisator und Auszugskontrolle geschossen, nennen die Verbände es Blankbogen. Es wird dann über den Pfeil gezielt.

Der Schützen verwendet dabei den Untergriff und zur Unterstützung das Stringwalking (mit den Fingern die Position an der Sehne ändern) bzw. das Facewalking (die Finger behalten die Position an der Sehne, aber der Ankerpunkt im Gesicht wird verändert). Wettkämpfe im Freien werden über eine Distanz von 40m ausgetragen.

Der Compoundbogen wurde 1966 in den USA erfunden. An den Enden der Wurfarme befinden sich exzentrische Rollen, von denen die Sehe beim Auszug abgerollt und das sogenannte Kabel aufgerollt wird. Dadurch wird das Halten im Auszug leichter und die Pfeile bekommen eine sehr hohe Geschwindigkeit. Diese Bögen haben als Zielhilfe ein Scope, meist mit Wasserwaage, und in der Sehne befindet ein Peep-Eye, was zu einem sehr genauen Trefferbild führt. Im Vergleich zum Gewehr entspricht es Kimme und Korn. Die Sehne wird nicht mit den Fingern ausgezogen. Die Schützen haken ein Release in die Sehne ein und lösen diese Verbindung mit eine Art Abzug. Meistens findet man an diesen Bögen ebenfalls einen Stabilisator. Wettkämpf im Freien werden meist über eine Distanz von 50m durchgeführt.